Flash und Animationen

Einen besonderen Reiz und - wenn dies gut gemacht ist - einen hoheren Erinnerungswert bewirken bewegte (animierte) Bilder bis hin zu Filmen.

Eine herausragende Stellung unter verschiedenen Möglichkeiten zur Animation hat der Flash-Plugin von Macromedia erreicht, der heute als Standard für filmartig bewegte kurze Scenen gilt. Trotzdem haben andere Formate, hier besonders das animierte GIF (Bildformat mit Bildfolgenpotential) oder verschiedene Video-Filmformate, wie z.B. das bekannte AVI (Apple Video) oder 3-dimensionale Darstellungen ihre Vorteile.

Eine besonders häufige Anwendung von Animationen dient der Erzeugung von Aufmerksamkeit, z.B. um gleichzeitig als Schalter zu mehr Informationen zu leiten (sog. Banner):

Diese Animation wird im Original nur einmal ausgeführt. Hier handelt es sich um Animation auf der Seite des Gewerbevereins Neu-Anspach, um auf ein neues Gutschein-System aufmerksam zu machen. Im Original ist dieses Flash-Banner per Mausklick mit einer Informationsseite über den Gutschein verbunden.

Bei Multimedia-Anwendungen auf CD stehen alle Möglichkeiten zur Nutzung dieser Formate offen, anders jedoch im Web: Trotz zunehmender Anzahl von Internetnutzern mit schnellen Internetanschlüssen müssen wir im Bereich Webdesign, dem häufigsten Einsatzbereich für Animationen noch auf viele Jahre hinaus Rücksicht auf "langsame" Leitungen nehmen. Soweit keine Mehrfachprogrammierung für verschiedene Ladegeschwindigkeiten in Frage kommt, sind daher einige Regeln zu beachten, die hier für Flash genannt werden, aber auch für andere Animationen Relevanz haben:

  • kompakte, speichersparende Animationen bevorzugen
  • Animationen dort einsetzen, wo der Besucher einen deutlichen Mehrwert durch diese Techniken erhält
  • weitgehender Verzicht auf sogenannte Intros (aufwändige Flashs gleich vom Start einer Website ab, die zu diesem Zeitpunkt oft nur eine Bewegung des Firmenlogos oder eines Produktes zeigen)
  • bei länger laufenden Flashs immer auch die Möglichkeit der Unterbrechung oder des Überspringens einbauen
  • Den Reiz einer Flash-Anwendung durch interaktive Elemente erhöhen (soweit dies aus dem Inhalt heraus Sinn macht)

Ein Beispiel für ein Flash-Intro:

Natürlich fehlt bei diesen Beispielen immer auch der Kontext oder -wie hier - das größere grafische Umfeld, aber ein erster Eindruck für die Verwendung ist entnehmbar. Besuchen Sie für den realen Eindruck einfach diese Site: http://www.emcur.de


Aus der Vielfalt animierter Gifs hier einige kleine Beispiele nebeneinander:

Unsere Animationen sollen Aufmerksamkeit erregen, aber nicht zu störend wirken. Bei dem linken Beispiel wird daher die Animation nur kurz ausgeführt und bleibt dann stehen (durch Drücken des "Aktualtisierungs-Knopfes im Kopf des Browsers kann sie wieder aktiviert werden).

In jedem Fall ist eine auf das Ziel ausgerichtete Lösung wichtig. Daueranimationen können - in Abhängigkeit wieder vom Kontext - auch belasten.

Im linken Beispiel von Sierra werden Kinder angesprochen. Da ist die ständige heftige Bewegung gewünscht. Im rechten Beispiel ist die Anwendung eher selten möglich, da besonders unruhig.

 
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